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Oszilloskop

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Demontage

Details
Erstellt: 02. März 2024
Zuletzt aktualisiert: 09. März 2024
Zugriffe: 4052

ACHTUNG! Vor dem Eingriff in das Gerät immer erst den Netzstecker ziehen. VDE Bestimmungen beachten!

 

Zur Demontage des Gehäuses müssen folgende Schritte durchgeführt werden.

 

  1. Die drei Schrauben der Frontblende von unten entfernen.



  2. Die Frontblende unten vorsichtig nach oben kippen.
    Oben ist die Frontblende nur eingehakt.
    VORSICHT:  Bei einem so alten Gerät ist der Kunststoff sehr spröde.

  3. Die vier Füße an der Rückseite entfernen. Die Schrauben sind unter dem Gummi.
    DSCN3566 1
  4. Wenn die Frontblende entfernt ist, sind oben drei weitere Schrauben zu entfernen.
  5. An den beiden Seiten sind jeweils 2 Schrauben zu entfernen.
  6. Jetzt kann der Gehäusedeckel von hinten hoch gekippt werden.

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Speichererweiterung

Details
Erstellt: 02. März 2024
Zuletzt aktualisiert: 09. März 2024
Zugriffe: 4314

ACHTUNG! Vor dem Eingriff in das Gerät immer erst den Netzstecker ziehen. VDE Bestimmungen beachten!

 Oszilloskop Lecroy LC584AM - Demontage

 

ESD beachten

 

Original verbaut waren 2x8 MB vom Typ "A232-1X16-66T-LCRY". Es sind normale Speicherriegel vom Typ "72-Pins SIMM FPM Modul"

  Artikelnummer Type Spannung Mode Speicherbank Chip type Refresh Geschwindigkeit Speicher Verbaute Module Kosten 2024/03
Original 8 MB
A232-1X16-66T 2x32 5 V FPM Dual-Bank 1x16 1K 60 ns 8 MByte 2  
Ersatz 16 MB
SM536044002P3S7 2x32 5 V FPM   4x36 2K 60 ns 16 MByte 2 16 €
Ersatz 32 MB KTM7308/64'2128   5 V FPM       60 ns 32 MByte 2 63 €

Die Speicher sind auf dem CPU-Board zu finden:

 

Ergebnis:

D006  nachher  D007

Der Speicher funktioniert bisher ohne Probleme.

D009

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Floppyumbau

Details
Erstellt: 02. März 2024
Zuletzt aktualisiert: 02. März 2024
Zugriffe: 3721

 

ACHTUNG! Vor dem Eingriff in das Gerät immer erst den Netzstecker ziehen. VDE Bestimmungen beachten!

 

 Um wieder Bilder auf dem Oszilloskop speichern zu können, habe ich das Floppylaufwerk gegen ein USB-Floppy-Emulator ausgetauscht.

Als Floppy-Emulator habe ich das "Amiga Gotek Laufwerk mit 0.96"Display,Drehknopf *AT 435* Amiga 500 600 1200 2000" bei Ebay hier (https://www.ebay.de/usr/retrobuddys?_trksid=p4429486.m3561.l2559) gekauft.

Das Lecroy handhabt das Floppylaufwerk wie ein IBM-Floppy-Laufwerk.

 

Zuerst muss das Oszilloskop demontiert werden. Siehe hier: Oszilloskop Lecroy LC584AM - Demontage

Jetzt kommt man leicht an das Floppylaufwerk:

  • Den 26 pol. Stecker vom Mainboard ziehen.
  • Die beiden Schrauben oben auf dem Floppylaufwerk lösen.
  • Das Floppylaufwerk einfach nach hinten ziehen.

           

    

Das Floppylaufwerk aus dem entfernen, da ich den Rahmen für den Einbau des neuen Laufwerks verwendet wollte.

 

Die nachfolgende Beschreibung ist etwas kurzgefasst, und das Gehäuse ist sehr zusammen "gebastelt".

Soll ja nur als Ideengeber dienen, dass der Emulator funktioniert.

 

Den Floppy-Emulator habe ich auseinandergeschraubt, und die Platine entnommen.

Damit die Platine nachher möglichst flach aufliegt, habe ich die Pins auf der Rückseite gekürzt:

    ==>   

Um den Drehknopf später in das Gehäuse zu bekommen, habe ich möglichst viel von der Platine abgefeilt.

    

Ich habe das Unterteil des Emulators als Basis für meine Platine weiterverwendet. Die Front habe ich abgesägt. Ebenfalls die hier abgebildete untere Seite des Gehäuses.

Das Gehäuse habe ich dann in den Metallrahmen der alten Floppy geschraubt/geklebt.
So habe ich die identische Befestigung für das Laufwerk, und einen perfekten Anschlag an das Lecroy-Gehäuse.

    

Bei den Optionen ist nur der Jumper S1 gesteckt.

Links sieht man die eingeklebte Buchse für das OLED.

         

 Das das OLED von der Höhe her nicht mit dem Laufwerk von hinten herein geschoben werden kann, habe ich es wie folgt gelöst.
Das Laufwerk wird ohne OLED von hinten herein geschoben, und auf die letzten Millimeter wird das OLED in die Buchse gesteckt.

 

Verdrahtung des 26 pol. FDD-Buche vom Lecroy zum 34 pol. Buchse des Floppy-Emulators

Floppystecker am LecroyFloppy-Emulator
FDD-Buchse 26 pol. FDD-SignalFDD-Buchse 34 pol.FDD SignalStromstecker
1+5 V - +5 V
2/IDX8/IDX 
3+5 V- +5 V
4/DS112/DS1 
5+5 V- +5 V
6/DSKCHK34/DSKCHG 
7GND7 GND
8Ready_26pol.-  
9GND- GND
10/MTRON16/MTRON 
11GND- GND
12/DIR18/DIR 
13HD_OUT2HD_IN 
14/STEP20/STEP 
15GND15- 
16/WDATA22/WDATA 
17GND17GND 
18/WGATE24/WGATE 
19GND19GND 
20/TR0026/TR00 
21GND21GND 
22/WPT28/WPT 
23GND23GND 
24/RDATA30/RDATA 
25GND25GND 
26/HDSEL32/HDSEL 
  1, 3 - 11, 14, 33not connected 

 Fertiger Adapter:

     

   

 

 

    

Hier sieht man auch, wie spröde der alte Kunststoff ist. Die dünne obere Kante des Floppyrahmens ist einfach weggebrochen.

   

 

Den Emulator habe ich auf Version "flashfloppy-3.42" upgedatet. Die Firmware habe ich von hier: https://github.com/keirf/flashfloppy/wiki/Downloads

 

Den USB-Stick

USB-Stick_Lecroy
habe ich wie folgt zusammengestellt:  

  • Alle Dateien direkt auf einen, mit FAT32 formatierten USB-Stick kopieren.
  • Die Datei "FF.CFG" ermöglicht weitere Konfigurationen des Laufwerks und die Darstellung des Displays.
  • Die Batchdatei "Create Images.bat" erzeugt in dem Verzeichnis zusätzliche 20 Images.
  • Es können so viele Images erzeugt werden, wie auf den USB-Stick passen.

Das Lecroy kann nur Disketten mit 1.44 MB verwalten. Jedes Images entspricht einer Diskette. Die Images lassen sich schnell über die beiden Knöpfe, oder den Drehknopf selektieren.

Um die Daten vom USB-Stick auf den PC zu bekommen, muss das Programm "DosDiskBrowser.exe" gestartet werden. Hier können die einzelnen Images ausgewählt, und dann deren Inhalt auf den PC kopiert werden.
Das Programm "DosDiskBrowser" kommt von dieser Seite https://hxc2001.com.

 

Ein 3D-Teil der Frontblende für den USB-Floppy-Emulator kann hier heruntergeladen werden:

  • USB-Floppy-Abdeckung (Freecad Datei)
  • USB-Floppy-Abdeckung (STL Datei)

   

Der USB-Stick muss nicht unbedingt bei Powerup des Lecroy gesteckt sein. Er wird später ohne Probleme erkannt.

 

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Lüfterumbau

Details
Erstellt: 05. September 2021
Zuletzt aktualisiert: 02. März 2024
Zugriffe: 3191

ACHTUNG! Vor dem Eingriff in das Gerät immer erst den Netzstecker ziehen. VDE Bestimmungen beachten!

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Demontage

 

Die beiden 20 Jahre alten Lüfter waren schon sehr laut. Daher habe ich die beiden durch neuere Noiseblocker-Lüfter ersetzt.

  Original Ersatz
Typ Fonsan DFB0812H Noiseblocker MB-S3
Abmessungen (mm) 80x80x25 80x80x25
CFM 36  
m³/h 61,2 59
Spannung (V) 12 12
Strom (A) 0,18  
Fan Speed (rpm) 3200 2200
Noise Level (dBA) 29 19

 

  Original Ersatz
Typ Panaflo FBA12G12H Noiseblocker M12-4
Abmessungen (mm) 120x120x38 120x120x25
CFM 103,8  
m³/h 176,3 150
Spannung (V) 12 12
Strom (A) 0,6  
Fan Speed (rpm) 2500 2400
Noise Level (dBA) 41,5 34,3

 

Demontierte Rückseite des Gerätes.

 Alten Lüfter demontieren (Schrauben auf der Rückwand), und die alte Lüfterregelung vom Lüfter abschrauben.
  

Neuer Hauptlüfter ist ein Noiseblocker "NB-eLoop, B12-4" mit 12 V.
Neuen Lüfter über die vier Schrauben auf der Rückwand befestigen.

Die Kabel des alten Lüfters waren direkt an die Lüfterregelung angelötet.
Ich habe stattdessen einen Stecker an dieselben Lötstellen platziert.

 Die beiden sichtbaren Kabel gehen an die Buchse, die wieder an die Seite des Netzteils eingesteckt wird.

 

Der Wechsel des Netzteil-Lüfters ist etwas aufwendiger.

    

 

Ausbau des alten Lüfters:

   

Eingebauter neuer Lüfter von Noiseblocker. "NB-Multiframe, M8-3" mit 12 V

Auf die Polung des Lüftersteckers achten.

 

Ich habe bisher keinerlei Probleme mit Wärme bekommen.

Dabei zu beachten ist, dass die Bildschirmröhre durch ein TFT ersetzt wurde. Dadurch ist viel Luftraum entstanden und ein Heizkörper weniger:

  • Netzteil Lüfter: 36,5 °C
  • Gehäuse Lüfter: 31 °C

 

  

 

Oszilloskop Lecroy LC584AM - Batteriebackup

Details
Erstellt: 05. September 2021
Zuletzt aktualisiert: 02. März 2024
Zugriffe: 2546

 

ACHTUNG! Vor dem Eingriff in das Gerät immer erst den Netzstecker ziehen. VDE Bestimmungen beachten!

 

Die verbaute Batterie/Akku war nach ca. 20 Jahren nicht mehr zu gebrauchen.

Daher habe ich einen Ersatz konstruiert, der leicht zu wechseln ist.

   

Den neuen Batteriehalter habe ich in dem freien Slot auf der Rückseite montiert.

In das gedruckte Fach habe ich ein zweifach Batteriehalter eingeklebt.

    

3D-Druckteile:

  • Fach
  • Rahmen

 

ESD beachten

Die alte Batterie habe ich ausgelötet,und durch eine Kombination aus Goldcap und Alkaline-Batterie ersetzt.
Der Coldcap ist nur zur Pufferung, wenn die Batterien gewechselt werden müssen.

    

    

 

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